Allgemeine 
Geschäftsbedingungen

Übernachtungs- und Reisekosten sowie Spesen 

Im Auswahlprozess der Location spricht der Auftragnehmer Empfehlungen für auserwählte und zum Veranstaltungstag verfügbare Locations aus. Bis zu vier dieser Locations können gemeinsam mit den Auftraggebern oder in deren Auftrag besichtigt werden. Reisekosten und Spesen, die bei den max. vier Vorbesichtigungen und der finalen Vorbesprechung vor Veranstaltungsbeginn sowie am Veranstaltungsdatum entstehen, sind in der Gesamtsumme enthalten. Außerdem nicht enthalten sind etwaige Übernachtungskosten von den Auftragnehmernzum Veranstaltungsdatum vor Ort. Eine einfache Verpflegung für die Auftragnehmer und deren Erfüllungsgehilfen in Form von Essen und alkoholfreien Getränken wird am Veranstaltungstag von den Auftraggebern unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Bei Halb- oder Ganztagsbuchungen sind den Auftragnehmern und deren Erfüllungsgehilfen angemessene Pausen zu gewähren.

 

Schutzrechte

Alle Leistungen von den Auftragnehmern bleiben deren geistiges Eigentum. Durch Zahlung des Honorars erwerben die Auftraggeber das Recht zur Nutzung für den vereinbarten Zweck und für die vereinbarte Zeit. Die Auftraggeber gewährleisten, dass die an sie von den Auftragnehmern zur Verfügung gestellten Unterlagen auf eventuell bestehende Urheber- oder sonstige Rechte Dritter überprüft sind und stellen den Auftragnehmern bei Rechtsverletzungen von der Inanspruchnahme aller Dritter frei.

 

Veranstaltungsbedingte Gebühren und Abgaben

Bei Abschluss von Verträgen mit Künstlern (Bildende Kunst, Musik, darstellende Kunst und Wort) ist eine Künstlersozialabgabe an die Künstlersozialkasse zu leisten. Die Auftragnehmern sind, obwohl selbst nicht Vertragspartner, gesetzlich verpflichtet, an die Künstlersozialkasse das Engagement von Künstlern zu melden. Bemessungsgrundlage der Abgabe sind alle Entgelte, die für künstlerische Leistungen gezahlt werden, ausgenommen die ausgewiesene Umsatzsteuer, die steuerfreien Aufwandsentschädigungen und die in § 3 Nr. 26 des Einkommensteuergesetzes (Einnahmen aus nebenberuflichen künstlerischen Tätigkeiten) genannten steuerfreien Einnahmen. Die Auftraggeber verpflichten sich hiermit, die Abgaben in der jeweils gesetzlich festgelegten Höhe an die Künstlersozialkasse abzuführen.
Sollten veranstaltungsbedingt Gebühren (zum Beispiel an die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA)) oder Kosten für Energie, Wasser etc. anfallen, so sind diese von den Auftraggebern zu entrichten.

 

Erfüllungsgehilfen

Der Auftragnehmer behält sich zur Ausführung dieses Vertrages vor, in einzelnen Planungsstadien und während der Veranstaltung einen oder mehrere zusätzliche Erfüllungsgehilfen einzusetzen, um eine reibungslose Planung und Koordination zu gewährleisten. Alle Bestimmungen dieses Vertrages gelten gleichzeitig für sämtliche Erfüllungsgehilfen. 

 

Gewährleistung

Die Auftragnehmer leisten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften nach Maßgabe dieses Vertrages Gewähr für ihre Leistungen. Gewährleistungsansprüche sind jedoch bei Fehlern ausgeschlossen, die auf Informationen, Empfehlungen und Weisungen der Auftraggeber zurückzuführen sind. 
Offensichtliche Mängel sind von den Auftraggebern unverzüglich bei Lieferung zu rügen. Verdeckte Mängel sind von den Auftraggebern innerhalb von 3 Werktagen nach Lieferung schriftlich zu rügen und mit genauen Angaben anzuführen. Andernfalls können Ansprüche aus diesen Mängeln nicht geltend gemacht werden. 

 

Haftung und Schadenersatz

Die Auftragnehmer sind verpflichtet, erteilte Aufträge sorgfältig auszuführen und dabei alle Interessen der Auftraggeber zu wahren. Die Auftragnehmer haften für Schäden nur im Falle, dass Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann, und zwar im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit und der Ersatz von Folgeschäden oder Vermögensschäden, nicht erzielten Ersparnissen, Zinsverlusten oder Schäden aus Ansprüchen Dritter ist ausgeschlossen. 

 

Die Tätigkeit von den Auftragnehmern ist ausschließlich beratender Art. Bei der Buchung von Locations und Dienstleistungen jeglicher Art, die für die individuelle Gestaltung und einen entspannten Ablauf des Events notwendig sind, stehen die Auftragnehmern den Auftraggebern in beratender Tätigkeit mit Vorschlägen und Fachwissen zur Seite. Alle Verträge mit einzelnen Lieferanten und weiteren Dritten wie z.B. Restaurantbetreibern, Musikgruppen oder Blumenfachgeschäften werden ausschließlich durch die Auftraggeber geschlossen. Dies gilt insbesondere, wenn die Auftragnehmer die Auftraggeber zu Vertragsverhandlungen oder Vertragsabschlüssen begleiten, um die Auftraggeber beratend zu unterstützen. Ohne schriftliche, von allen Vertragsparteien unterschriebene Vollmacht werden die Auftragnehmer keine Verträge mit externen Vertragspartnern abschließen, auch nicht mündlich. Die Auftragnehmer haften weder gemeinschaftlich noch gesamtschuldnerisch für alle Verpflichtungen, die sich aus Verträgen zwischen den Auftraggebern und Dritten ergeben. Die Begleichung von Rechnungen und Fälligkeiten, die sich aus solchen Verträgen oder Vereinbarungen ergeben, obliegen allein den Auftraggebern. Ebenso können die Auftragnehmer bei Schlechterfüllung durch einzelne Lieferanten nicht zur Haftung herangezogen werden. 

 

Soweit die Auftragnehmer für die Auftraggeber auf deren Veranlassung technische und sonstige Einrichtungen von Dritten beschaffen, handeln sie im Namen, in Vollmacht und für Rechnung der Auftraggeber. Die Auftraggeber haften für die pflegliche Behandlung und die ordnungsgemäße und pünktliche Rückgabe. Des Weiteren haftet der Auftraggeber für überlassenes Miet(Leih)material im Hinblick auf Beschädigung, Diebstahl, grobe Verunreinigung und unsachgemäße Behandlung. Die Auftragnehmer übernehmen keine Bewachungs- oder Aufbewahrungspflicht für mitgeführte Ausstellungsstücke als auch persönliche Gegenstände und es besteht keine Haftung seitens der Auftragnehmer bezüglich Verlust, Untergang oder Beschädigung, lediglich bei grober Fahrlässigkeit, Vorsatz oder Verletzung der Vertragspflichten, begrenzt auf die jeweilige Deckungssumme der Betriebshaftpflichtversicherung. 

 

Den Auftraggebern wird empfohlen, sich gegen eventuelle Schadensfälle zu versichern.

 

Höhere Gewalt

Die Auftragnehmer werden von der Einhaltung der vereinbarten Termine und Leistungen entbunden, wenn Ereignisse eintreten, die unabwendbar oder unvorhersehbar oder von den Auftragnehmern nicht zu vertreten sind, so zum Beispiel Fälle höherer Gewalt wie Unwetter, Unfälle, Krawalle, Streiks, Brände, Überflutungen oder Epidemien, Einschränkungen und Vorgaben von Behörden, die außerhalb des Einflussbereiches von den Auftragnehmern liegen, Verzögerungen von Dritten oder kurzfristige die Leistungserfüllung behindernde Erkrankungen. Im Krankheitsfall werden sich die Auftragnehmer bemühen, entsprechenden Ersatz zu finden; Ansprüche auf Schadensersatz entfallen.

Ebenso haften die Auftragnehmer nicht für den Fall, dass beauftragte Dienstleister oder Lieferanten durch Höhere Gewalt oder Krankheit die vereinbarten Leistungen nicht oder nur teilweise erbringen. 

Sollten die vereinbarten Termine aufgrund der eben genannten Höheren Gewalt verschoben werden, werden die Auftragnehmer weiterhin an den Vertrag gebunden sein und führen die Leistungen zu dem neu vereinbarten Termin fort.

 

Pflichten und Obliegenheiten der Auftraggeber

Die Auftraggeber verpflichten sich, den Auftragnehmern alle zur Erstellung der Leistung notwendigen Unterlagen und Informationen zeitgerecht zur Verfügung zu stellen und ihrerseits alle notwendigen Aktivitäten zu erbringen, die für die bestmögliche Begleitung der Veranstaltungsplanung erforderlich werden. Sollten die Auftraggeber vereinbarten Verpflichtungen nicht oder verspätet nachkommen, kann es zu Fällen der Nichteinhaltung von Terminen dritter Dienstleister kommen, für die kein Anspruch auf Schadensersatz besteht. Mit Ausnahme minimaler Modifikationen wird 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn der Abschluss der Hochzeitsplanung anvisiert, um den Auftraggebern die ereignisreiche Zeit vor der Veranstaltung so entspannt wie möglich zu gestalten. Die Bestätigung der Gästeliste durch die Auftraggeber erfolgt 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn und gilt als Grundlage der Auftragsbestätigungen mit dritten Dienstleistern wie Transportunternehmen, Mietservices, Hotels, Catering & Küche etc. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass den Auftraggebern - je nach Vertragsbindung mit dritten Dienstleistern - bei einer kurzfristigeren Änderung der Gästezahl Ausfall- und Entschädigungskosten entstehen können. 

 

Rücktritt vom Vertrag und Kündigung

Die ordentliche und außerordentliche Kündigung wird ausgeschlossen. Rechte der Auftraggeber aus diesem Vertrag sind nicht übertragbar. 

 

Sofern als Fernabsatzvertrag in Deutschland verwendet, ist folgendes Widerrufsrecht zu berücksichtigen:

 

Widerrufsrecht

Den Auftraggebern als Verbraucher steht ein Widerrufsrecht zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

 

Die Auftraggeber haben das Recht diesen Vertrag ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, ab Eingang des unterschriebenen Vertrags bei den Auftragnehmern.

 

Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Leistung auch dann, wenn die Auftragnehmer mit der Ausführung des Vertrags begonnen haben, nachdem die Auftraggeber ausdrücklich zugestimmt haben, dass die Auftragnehmer mit der Vertragsausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen und sie ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass sie durch ihre Zustimmung mit Beginn der Vertragsausführung ihr Widerrufsrecht verlieren. Die Auftraggeber bestätigen dies mit ihrer gesonderten Unterschrift am Ende dieses Vertrages. 

 

Um ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen die Auftraggeber den Auftragnehmer,

Celine Mulder & Jan Heinrich Bender GbR, Soderstraße 47, Darmstadt, info@wedding-stories.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. 

 

Widerrufsfolgen

Wenn die Auftraggeber diesen Vertrag widerrufen, haben die Auftragnehmer den Auftraggebern alle Zahlungen, die die Auftragnehmer von den Auftraggebern erhalten haben, einschließlich etwaiger Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass die Auftraggeber eine andere Art der Lieferung als die von den Auftragnehmern angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrags bei den Auftragnehmern eingegangen ist.

 

Für diese Rückzahlung verwenden die Auftragnehmer dasselbe Zahlungsmittel, das bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde, es sei denn, mit den Auftraggebern wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden den Auftraggebern wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

 

Sofern Waren geliefert wurden, können die Auftragnehmer die Rückzahlung verweigern, bis die Auftragnehmer die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis die Auftraggeber den Nachweis erbracht haben, dass sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Die Auftraggeber haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem sie die Auftragnehmer über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an die Auftragnehmer zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn die Auftraggeber die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Die Auftraggeber tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

 

Vertraulichkeit, Datenschutz und Datenverarbeitung
Die Auftragnehmer nehmen den Schutz der persönlichen Daten der Auftraggeber sehr ernst. Alle dem Auftragnehmer durch die Auftraggeber überlassenen Daten werden vertraulich behandelt und gegenüber Dritten nur zum Zwecke der Durchführung dieses Vertrages offengelegt und weitergeleitet. Ansonsten gilt über alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen Kenntnisse strenge Vertraulichkeit gegenüber Dritten. 

 

Die Auftragnehmer erheben und verarbeiten die in diesem Vertrag angegebenen personenbezogenen Daten (z.B. Name, Anschrift, E-Mail-Adressen, Telefonnummern), um die vertraglichen Verpflichtungen und Serviceleistungen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit b. DSGVO zu erfüllen.

 

Für die Durchführung der vereinbarten Leistungen ist ggf. die Erhebung zusätzlicher Daten (z. B. Veranstaltungsort, Gästezahl etc.) erforderlich. Die Weiterleitung dieser zusätzlichen Daten, zusammen mit den oben genannten personenbezogenen Daten der Auftraggeber, an Dritte (z. B. externe Serviceanbieter wie Caterer, Trauredner etc.) – insbesondere zur Angebotsanfrage und Durchführung derer Dienstleistungen – bedarf in den jeweiligen Fällen der vorherigen Einwilligung der Auftraggeber.

 

Die Auftraggeber versichern, dass sie bei Weitergabe von Daten anderer Personen ihrerseits (z.B. Gäste, Angehörige) die vorherige Einwilligung dieser eingeholt haben. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieses Rechtes beruhen, tragen die Auftraggeber.

Die erhobenen Daten werden von den Auftragnehmern nur so lange gespeichert, wie es für die Vertragserfüllung erforderlich ist, sofern keine gesetzlichen Bestimmungen dem entgegenstehen. Danach werden sie, unter Berücksichtigung gesetzlicher Bestimmungen, gelöscht. 

 

Die Auftraggeber sind gemäß Artikel 15 DSGVO jederzeit berechtigt, gegenüber den Auftragnehmern um umfangreiche Auskunftserteilung zu den zu ihren Personen gespeicherten Daten zu ersuchen. 

 

Ergänzende Datenschutzhinweise, insbesondere zu den Rechten der Auftraggeber auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch und Beschwerde, sind in unserer Datenschutzerklärung einzusehen. (Datenschutzerklärung unter https://wedding-stories.de/datenschutz)

 

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der anderen Bestimmungen, sofern sie von der unwirksamen Bestimmung teilbar sind, nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten dann die gesetzlichen Vorschriften, bis die Vertragspartner die unwirksame Bestimmung durch eine solche wirksame ersetzen, die dem angestrebten wirtschaftlichen Zweck / dem Willen der Vertragspartner am nächsten kommt. 

 

Anwendbares Recht und Erfüllungsort

Als Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle beiderseitigen Leistungen aus diesem Vertrag gilt die Stadt Darmstadt. Hinsichtlich sämtlicher Rechtsbeziehungen aus diesem Vertragsverhältnis gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland, auch im grenzüberschreitenden Verkehr unter Ausschluss des UN-Kaufrechtes. 

 

Allgemeine Bestimmungen

Dieser Vertrag ist für alle Vertragsparteien bindend. Änderungen, Zusicherungen und Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit ausschließlich der schriftlichen Bestätigung durch die Auftragnehmer; einseitige Änderungen durch die Auftraggeber sind unwirksam. Genannte Honorare behalten ihre Gültigkeit für zwei Wochen nach Erstellungsdatum dieses Vertrages. Als Vertragsbeginn gilt das Datum der Vertragsunterzeichnung. Die Bedingungen dieses Vertrages sind vertraulich. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.